off the record: Denken in präziser Unschärfe

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off the record. Denken in präziser Unschärfe
Choreography of Things mit Kate McIntosh und Martina Ruhsam, 12.6., 19 Uhr, Mousonturm Lokal
Power Structures mit Simone Aughterlony und Vanessa Thompson, 1.7., 21 Uhr, im Z – Zentrum für Proben und Forschen, Schmidtstraße 12
im Anschluss an die Aufführung von “Uni*Form” im Frankfurt LAB am 1.7., 19:30 Uhr

Zwei neue Termine der feministischen Gesprächsreihe von ID_Frankfurt: Zunächst  am 12. Juni gemeinsam mit der Tanz-/Theaterwissenschaftlerin  Martina Ruhsam und der Performance-Künstlerin Kate McIntosh im Anschluss an die Aufführungstage von „In Many Hands“. Beide teilen eine besondere Beschäftigung mit der Dingwelt im Bereich der Performance. Was heißt hier eigentlich Choreografie? Und inwieweit kann vielleicht gerade eine Choreografie der Dinge sein Publikum aus der aufs reine Sehen konzentrierten Schauhaltung befreien und ein gemeinschaftliches Zusammensein ermöglichen?

Am 1. Juli  begegnen sich die Choreografin Simone Aughterlony und die Sozialwissenschaftlerin Vanessa E. Thompson. Wir diskutieren anlässlich der Arbeit Uni * Form von Simone Aughterlony und Jorge León über sichtbare und unsichtbare Machtstrukturen, über ihre formierenden Kräfte und ob und wie man sich ihnen widersetzen kann.

Die Gespräche finden in englischer Sprache statt. Der Eintritt ist frei.

Infos und Tickets für  “In Many Hands” von Kate McIntosh (10. & 11. Juni): http://www.mousonturm.de/web/de/veranstaltung/in-many-hands
Infos und Tickets für “Uni*Form” von Simone Aughterlony und Jorge León (30. Juni & 1. Juli): http://www.mousonturm.de/web/de/veranstaltung/uni-form

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off the record. Thinking in Precise Vagueness
Choreography of Things with Kate McIntosh and Martina Ruhsam, 12.6., 7 pm at Mousonturm Café
Power Structures with Simone Aughterlony and Vanessa Thompson, 1.7., 9 pm at Z – Zentrum für Proben und Forschen, Schmidtstraße 12
the talk will be held directly after the performance “Uni*Form” on 1.7., 7:30 pm at Frankfurt LAB

Two new events in the feminist discussion series by the ID_Frankfurt: the first on 12 June with dance & theatre scholar Martina Ruhsam and performance artist Kate McIntosh is following the shows of In Many Hands. Both women share a special interest in the world of things as regards performance. What does choreography really mean in this case? And to what degree can a choreography of things in particular free its audience from the position of observer concentrating purely on seeing and instead enable a shared community?

On 1 July, we then focus on visible and invisible power structures, which have always determined such forms of community. Choreographer Simone Aughterlony and social scientist Vanessa Thompson meet to discuss visible and invisible power structures, their forming forces, and whether and how we can resist them. Their discussion is based on Uni * Form by Simone Aughterlony and Jorge León.

The talks will be held in English. No entrance fee.

Information & Tickets for  “In Many Hands” von Kate McIntosh (10. & 11. Juni): http://www.mousonturm.de/web/de/veranstaltung/in-many-hands
Information & Tickets for “Uni*Form” von Simone Aughterlony und Jorge León (30. Juni & 1. Juli): http://www.mousonturm.de/web/de/veranstaltung/uni-form


ABOUT

off the record: Denken in präziser Unschärfe
Forum für kritische KunstPraxis

Die neue Frankfurter Diskursreihe off the record: Denken in präziser Unschärfe lädt ein zum Kennenlernen von künstlerischer und theoretischer Praxis, zum Diskutieren über ästhetische und politische Fragestellungen, zum Reflektieren über das gesellschaftliche Potential von Kunst- und Performancemachen.

Inspiriert von einer Formulierung der Performancetheoretikerin Krassimira Kruschkovas, die für ein “Denken in präziser Unschärfe” plädiert, geht es um ein wechselseitiges Verhältnis von Theorie und Praxis, das sich jenseits von vorgefertigten Definitionen bewegt. In Begegnungen treffen Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen zu einem ästhetisch-politischen Thema aufeinander und nehmen dieses aus ihrer je eigenen Perspektive in den Blick.

off the record: Denken in präziser Unschärfe. Forum für kritische KunstPraxis.
Idee, Konzept, Moderation: Fanti Baum und Olivia Ebert.
Eine Veranstaltung von ID_Frankfurt / Independent Dance e.V. im Rahmen von KunstPraxis. Gefördert von maecenia – Frankfurter Stiftung für Frauen in Wissenschaft und Kunst und Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.


Bisherige Termine

Samstag, 10.12.2016
Vom »ganz Normalen«

19.30 h Impuls-Vortrag von Mayte Zimmermann (Theaterwissenschaftlerin) &
Künstlerinnengespräch im Anschluss an »Normal Dance« von Antonia Baehr
Moderation: Fanti Baum und Olivia Ebert

Was gibt es uns zu denken, wenn vor einem Begriff das Wort normal erscheint? In der dritten Ausgabe der feministischen Gesprächsreihe off the record. Denken in präziser Unschärfe sprechen wir über Körper und Bewegungen, die sich den zwingenden Kriterien der Normalität widersetzen. Zusammen mit der Theaterwissenschaftlerin Mayte Zimmermann, der Choreographin Antonia Baehr und den Performerinnen Pia Thilmann und Mirjam Junker wollen wir jene Energien in den Blick nehmen, die Durchschnitt, Tradition und Gewöhnliches vernachlässigen und das (noch) nicht ganz Normale favorisieren. Was heißt es, sich »critical queer« gegen die Norm zu stellen, was, das »ganz Normale« tanzend und sprechend zu erweitern?

Vor und nach der Aufführung Normal Dance von Antonia Baehr am Samstag, 10.12.2016 um 20 Uhr im Künstlerhaus Mousonturm.
Der Eintritt ist frei. Karten für die Aufführung sind beim Mousonturm erhältlich.


Mittwoch 14.9. »quasi natürliche Verhältnisse«
ein Künstlerinnengespräch zur aktuellen Arbeit von Swoosh Lieu »Who cares?!«
mit Miriam Dreysse (Theaterwissenschaftlerin) und Swoosh Lieu (Johanna Castell, Katharina Kellermann und Rosa Wernecke)

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In der zweiten Ausgabe der feministischen Gesprächsreihe off the record. Denken in präziser Unschärfe wollen wir quasi natürliche Verhältnisse in Frage stellen und sprechen zusammen mit der Theaterwissenschaftlerin Miriam Dreysse und Swoosh Lieu über die Darstellung von Sorgetragenden. Was lässt sich bei der visuellen Konstruktion von Frauenbildern im bürgerlichen Theater wie in den zeitgenössischen Künsten beobachten? Und wie ließe sich der Zusammenhang von Weiblichkeit, Arbeit und Zuhause dekonstruieren, oder vielmehr denaturalisieren? Denn mit der Infragestellung der Familie als natürliche Einheit, stünde auch die Sorgearbeit zur Disposition: Who Cares?

im Anschluss an die Aufführung Who cares ?! – Eine vielstimmige Personalversammlung der Sorgetragenden am Mittwoch 14.9. um 20 Uhr im Künstlerhaus Mousonturm. 
Der Eintritt ist frei. Karten für die Aufführung sind beim Mousonturm erhältlich.


Freitag, 15.04.2016
sprechen (chorisch)
Gespräch und Diskussion mit Susanne Zaun, Marion Schneider und Ulrike Haß; Moderation Fanti Baum und Olivia Ebert

17:30 Uhr Warmsprechen (Warm-Up mit Marion Schneider und Susanne Zaun)
18:00 Podiumsdiskussion
Publikumsgespräch im Anschluss an die Aufführung “Dieser Witz trägt einen Bart – Der Chor und seine Beziehung zum Unbewussten”

Ort: Künstlerhaus Mousonturm, Lokal (Waldschmidstraße 4, 60316 Frankfurt)
Der Eintritt ist frei. Karten für die Aufführung sind beim Mousonturm erhältlich.

 


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